BAHCO Lapplander Säge – DIE Bushcrafting Säge

Nichts gibt es Schöneres als den Ausflug in die freie Natur, wo man die frische Luft genießen und ein unvergessliches Abenteuer abseits der Zivilisation erleben kann. Natürlich braucht man dafür auch die passenden Tools, die bei einer Bushcrafting Tour helfen oder den Camping-Ausflug zu einem ganz besonderen Moment werden lassen. Neben einem Beil und einem Messer, gehört auch die passende Säge zum Equipment eines Outdoor-Fans, die das Sägen von Ästen für den Lagerbau oder das Lagerfeuer möglich macht.
Jeder der schon mal versucht hat große Äste in passgenaue Stücke für den Lagerbau zu kürzen und dabei eine Axt genutzt hat weiß: Eine vernünftige Säge ist unverzichtbar. Außer man hat viel Zeit und Oberarme wie Arnold Schwarzenegger zu seinen besten Zeiten. Damit kommt automatisch die Frage nach der “ultimativen” Bushcrafting Säge auf.

Doch es ist heutzutage nicht leicht eine passende Bushcrafting Säge für die Touren in die Wildnis zu finden. Der Markt ist voll von entsprechenden Modellen. Die Bushcrafting Säge darf nicht zu sperrig sein, schließlich muss man auch noch viele andere Dinge im Rucksack mitnehmen, die ein ordentliches Gewicht aufweisen. Eine leichte und kompakte Bauweise ist dabei für eine gute Säge unerlässlich, damit das Werkzeug in der Wildnis nicht zu einer Belastung beim Transport wird. Ferner ist es natürlich auch wichtig, dass die Säge sehr robust und widerstandsfähig ist. Im Outdoor-Bereich ist man unterschiedlichen Temperaturen und der Witterung ausgesetzt. Auch mit Schlamm und Schmutz sollte das Werkzeug ohne Probleme fertig werden, wenn man längerfristig Spaß mit dem Tool für den Außenbereich haben möchte.
Auf dem Markt gibt es zahlreiche Modelle, die den Outdoor-Junkie auf den Touren unterstützen und das Holz solide in mehrere Teile teilen. Hier spielt natürlich auch die Schärfe der Zähne eine wichtige Rolle. Denn kein Survival-Fan möchte lange an einem Ast herumsägen, sondern das Holz zügig spalten. Sonst wird das Sägen zu einem unbequemen Kraftakt, bei dem der Spaß in der Natur abnimmt.
Ebenso ist es wichtig, dass eine Säge für den Außenbereich gut in der Hand liegt. Damit wird ein Abrutschen verhindert und man bekommt mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Tool. Mit und ohne Handschuhe sollte die Säge beim Teilen der Äste leicht geführt werden und auch dickere Äste sollten für das Tool keine Herausforderung werden. bei vielen Modellen kann man mit der Zeit das Sägeblatt austauschen, so dass die komplette Säge nicht ersetzt werden muss. Besonders beliebt aktuell ist die Bahco Lapplander, die ich hier einmal für alle Survival-Fans vorstellen möchte.

Erster Eindruck und die Verarbeitung

Die Bushcrafting Säge hat ein tolles Design in den Farben Schwarz und Olivgrün, so dass sie gut in das Grüne beim Camping-Ausflug passt und optisch jedem Abenteurer zusagen dürfte. Das Modell liegt gut in der Hand und hat ein geringes Gewicht, so dass man Sie über einen längeren Zeitraum bequem tragen kann.
Ohne große Mühe lässt sich das Sägeblatt seitlich herausziehen und rastet fest ein, wenn man es bis zum Anschlag zieht. Ich habe die Säge mit und ohne Handschuhe im Wald getestet und bin sehr angetan, da man in beiden Varianten die Säge gut mit nur einer Hand halten kann. Die andere Hand kann man gut dazu nutzen, um den Ast zuhalten, damit dieser beim Sägen nicht verrutscht.
Um das Sägeblatt herauszuziehen, muss man zudem einen kleinen Knopf in der Nähe des Sägeblattes drücken, so dass das Blatt herausfahren kann. Auf diese Weise wird verhindert, dass das Sägeblatt der Lapplander Säge nicht unabhängig vom Willen des Besitzers herausfällt. Dies erhöht die Sicherheit beim Transport der Säge und verlängert auch die Lebensdauer des Tools für den Waldausflug.
Hinten am Griff befindet sich eine Kordel aus Leder, mit der man die Bahco Lapplander Säge nach der Nutzung bequem im Keller oder in der Garage aufhängen kann. Aber auch im Wald kann man die Säge auf einem Ast aufhängen, wenn man sie zwischenzeitlich nicht benötigt. Des Weiteren kann die Schlaufe aus Leder dazu genutzt werden, um sie ähnlich wie bei einer Fotokamera um das Handgelenk zu legen, damit die Säge beim Fallenlassen nicht auf den Boden fällt. Wer möchte kann die Schlaufe aber auch ganz entfernen, wenn sie stören sollte. Ich persönlich finde die Kordel sehr gelungen und man spürt sie kaum beim Sägen, wenn man die Bushcrafting Säge nutzt.
Dank der XT-Verzahnung geht die Säge bei der Nutzung sauber durch das Holz, ohne zu verhaken. Selbst mit dickeren Ästen wird das Modell gut fertig, was ich am Anfang nicht gedacht hätte. Die Klinge ist sehr robust, gleichzeitig aber auch sehr flexibel. Man kann sich leicht zu den Seiten verbiegen, ohne dass sie bricht. Auch der Griff ist bei der Bahco Lapplander sehr gelungen. Durch die Gummierung liegt die Säge sicher in der Hand, auch wenn sie einmal nass werden sollte.

Technische Daten und Hardfacts

Mit der Säge sollte man vorzugsweise Holz sägen, aber auch das Zerteilen von Kunststoff und Knochen ist mit der Bushcrafting Säge möglich. Das Blatt hat eine Länge von 190 mm und hat eine spezielle Beschichtung, die es vor Wasser isoliert. Auf diese Weise wird das Rosten des Blattes verhindert und auch die Reibung bei der Nutzung vermindert.
Befestigt ist das Blatt mit einer Schraube, die einfach gelöst werden kann, falls man ein abgenutztes Blatt austauschen möchte. Ich konnte in kürzester Zeit einen Wechsel des Blattes vornehmen, ohne dass ein Spezialwerkzeug dazu notwendig ist. Passende Ersatzblätter hat der Hersteller dauerhaft im Angebot, so dass es keine “Wegwerfsäge” ist, die nach der Abnutzung des Blattes komplett entsorgt werden muss. Dies entlastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel jedes Survival-Freundes.
Äste mit einem Durchmesser von 20 bis 30 cm lassen sich in der Natur mit der Säge ohne Mühe zerteilen. Die Zähne sind sehr scharf, so dass man nicht viel zeit benötigt, um durch das Holz zu kommen. Zudem ist das Sägen mit der Bahco Lapplander nicht sehr anstrengend. Auch bei dicken Ästen muss man nicht viel Kraft aufwenden, da die scharfen Zähne eine saubere Arbeit leisten. Nicht nur trockenes Holz kann mit der Säge zum Aufklappen leicht zerteilt werden, auch frisches grünes Holz teilt die Säge ohne Mühe in zwei Teile.
Die gesamte Länge der BAHCO Lapplander Säge beträgt ca. 405 mm, wenn die Säge aufgeklappt ist. Eingeklappt reduziert sich die Länge auf 230 mm, so dass man das Tool mit der Größe bequem in die Seitentasche von einem Rucksack stecken kann. Nur 200 g wiegt die Säge und gehört damit zu den leichtesten Modellen, die man derzeit auf dem Markt findet. Mit einer Breite von ca. 50 mm ist sie auch für dickere Äste gut geeignet. Der Durasoft-Griff kann auch dann gut gehalten werden, wenn er etwa durch Regen nass geworden ist. Auch mit Temperaturschwankungen wird die Säge gut fertig. Ich habe das Modell sowohl im Sommer für den Lagerbau verwendet, als auch im Winter bei Frost, ohne dass die Säge nachgab.
Des Weiteren ist auch kein einziges Mal die Klinge gebrochen und hat sich auch mit der Zeit nicht verbogen. Schon viele Äste habe ich damit getrennt, ohne dass es eine zu starke Abnutzung des Materials gab. Das Sägeblatt kann somit lange genutzt werden, bevor es ausgetauscht werden muss.

Fazit

Insgesamt konnte mich die klappbare Säge des schwedischen Herstellers voll und ganz überzeugen. Das Modell eignet sich nicht nur für Anfänger in der Survival-Szene, sondern auch fortgeschrittene Abenteurer werden langfristig viel Spaß mit diesem Modell haben. Die Säge für Bushcrafter überzeugt nicht nur mit einem sehr geringen Gewicht und einer kompakten Größe, sondern lässt sich auch beim Sägen bequem in der Hand halten.
Zusätzlich punktet das Modell mit der praktischen Schlaufe am Ende des Griffs, die natürlich nach belieben entfernt werden kann.
Ferner bietet das Modell ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders günstig ist die Säge als Setz mit dem Mora Messer, das ebenfalls in der Bushcrafter-Szene sehr beliebt ist und gerne von mir für den Einsatz in der Natur genutzt wird.

Besonders gefällt mir, dass man mit der Säge sowohl frisches, als auch trockenes Holz sauber teilen kann. Der Kraftaufwand, den man dabei ausüben muss, ist wirklich sehr gering. Die größte Arbeit wird dabei von den scharfen Zähnen des Blattes übernommen, so dass man auch dicke Äste in wenigen Sekunden geteilt hat.
Die arretierende Klinge ist ein echter Segen, da sie im Rucksack nicht automatisch aufspringt und anderes Equipment bei den Touren beschädigt. Zusammengeklappt nimmt die Säge auch wenig Platz ein, so dass sie beim Transport nicht stört. So kann ich noch viele weitere Dinge mitnehmen, ohne dass der Rucksack am Ende zur Belastung wird. Natürlich kommt die Säge bei besonders dicken und großen Ästen irgendwann an ihre Grenzen. Für den Aufbau eines großen Lagers sollte man dann Langsäge bevorzugen, die keine Klappeigenschaft haben. Dann büßt man aber in puncto Gewicht und in Sachen Transport ein.
Besonders reizvoll ist, dass ein abgenutztes Blatt leicht ausgetauscht werden kann. Ersatzblätter kosten auch nicht so viel Geld, so dass die Säge kein teures Vergnügen für Bushcrafter ist. Auch mit Wasser wird die Säge gut fertig. Bisher konnte ich keinen Rost am Blatt oder am Griff der Säge wiederfinden. Sollte das Tool einmal schmutzig werden, wenn es in den Schlamm fällt, stellt dies ebenfalls kein großes Problem dar. Mit einem feuchten Tuch kann man den griff und die Klinge leicht abwischen, um die Säge sofort für den Bau des Lagers wieder nutzen zu können.

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